Das passiert, wenn Sie jeden Tag eine Avocado essen

Die Avocado ist sehr beliebt und darf in vielen Haushalten auf dem Teller nicht mehr fehlen. Aber wie gesund ist es, die Superfrucht jeden Tag zu essen und was passiert dabei mit dem Körper?

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Ob im Salat, als Brotaufstrich oder als Guacamole zum Dippen: Die Avocado gilt als Superfood, doch was macht sie eigentlich so super? Und ist es wirklich so gesund, sie wie den Apfel jeden Tag zu konsumieren?

Was die Avocado zum Superfood macht

Die Avocado, die auch Butterfrucht genannt wird, ist reich an Vitaminen und Ballaststoffen. Trotz des recht hohen Fettanteils nimmt man durch den Verzehr der Avocado nicht zu. Warum das so ist und was die grüne Power-Frucht noch so alles drauf hat, lesen Sie hier zusammengefasst:

1. Avocado macht langanhaltend satt

Zwischen 15 und 25 Prozent: So hoch ist der Fettanteil im Fruchtfleisch der Avocado und trotzdem führt der zu keiner Gewichtszunahme. Das liegt daran, dass das Fett überwiegend aus ungesättigten Fettsäuren besteht. Da man durch Kohlenhydrate zunimmt und die Avocado mit ungefähr zwei Gramm eher sehr kohlenhydratarm ist, ist der regelmäßige Verzehr dieser Frucht unbedenklich. Die vielen Ballaststoffe tragen zusätzlich dazu bei, dass das Sättigungsgefühl für längere Zeit gestillt ist.

2. Avocado reguliert den Cholesterinspiegel

Ein zu hoher Cholesterinwert kann dem Herz-Kreislauf-System schaden. Die ungesättigten Fettsäuren in der Avocado können einen zu hoch neigenden Cholesterinspiegel senken. Diese Funktion unterstützen zudem die Vitamine E und C, die reichlich in der Avocado vorhanden sind.

3. Avocado hilft beim Konzentrieren

Jeden Tag eine Avocado zu essen tut der Konzentrationsfähigkeit besonders gut. Die in ihr enthaltenen Omega-3-Fettsäuren und das Vitamin E unterstützen nämlich im Gehirn die kognitiven Fähigkeiten. Definitiv eine gesündere Alternative zu Energy-Drinks.

Avocado verfeinert das Hautbild

Die Superfrucht Avocado zeigt nicht nur von innen Wirkung sondern unterstützt zudem das äußere Erscheinungsbild. Sogenannte Carotinoide, die in der Avocado reichlich enthalten sind, schützen die Haut vor der Belastung durch UV-Strahlen. Außerdem regen Antioxidantien in der Avocado die Kollagenproduktion an und bewahren die Haut so vor einer vorzeitigen Alterung. Gibt es etwas, was die Avocado nicht kann?

Avocado: Gut für den Körper, schlecht für die Umwelt

So gut die Avocado auch der Gesundheit tut, so belastend ist sie für die Umwelt. Die Avocado verbraucht nämlich sehr viel Wasser - bis zu 1000 Liter werden für zwei bis drei Stück benötigt. Das sorgt für einen hohen Wassermangel in Chile, dem eigentlichen Produktionsland der Superfrucht. Auch die weiten Transportwege begünstigen nicht gerade den Klimawandel.

Ratsam ist es demnach, beim Einkaufen nicht allzu oft zur Avocado zu greifen und sie hin und wieder als das anzusehen, was sie ist: eine Luxusfrucht.